{"id":414,"date":"2014-06-01T13:59:13","date_gmt":"2014-06-01T11:59:13","guid":{"rendered":"http:\/\/slowakei-leipzig.de\/?page_id=414"},"modified":"2015-04-28T13:00:43","modified_gmt":"2015-04-28T11:00:43","slug":"wirtschaft","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/slowakei-leipzig.de\/?page_id=414","title":{"rendered":"Wirtschaft"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\">Ausf\u00fchrliche Informationen zur Slowakei als Wirtschaftsstandort, zu Kooperationsm\u00f6glichkeiten, Rechtsinformationen und Ankn\u00fcpfungspunkten zwischen Deutschland und der Slowakei finden Sie auf den Internetseiten der <b>Deutsch-Slowakische Industrie- und Handelskammer<\/b><strong>\/Slovensko-nemeck\u00e1 obchodn\u00e1 a priemyslen\u00e1 komora<\/strong> (<a href=\"http:\/\/www.dsihk.sk\/\" target=\"_blank\">www.dsihk.sk)<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Im Jahr 2015 kann die DSIHK auf 10 Jahre ihrer T\u00e4tigkeit zur\u00fcckblicken.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" aligncenter\" title=\"Zur Startseite der AHK Slowakei\" src=\"http:\/\/www.dsihk.sk\/fileadmin\/ahk_templates\/images\/logos\/logo_ahk_slowakei.jpg\" alt=\"Logo der AHK Slowakei\" width=\"429\" height=\"80\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">kommende Veranstaltung: 12.05.2015 <a href=\"http:\/\/www.dsihk.sk\/veranstaltungen\/detail-view\/events\/deutsch-slowakisches-wirtschaftsgespraech-1\/?cHash=974b2609034882e381ba835ca8a4149b\" target=\"_blank\">Deutsch-Slowakisches Wirtschaftsgespr\u00e4ch<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h5 style=\"text-align: center;\"><\/h5>\n<h5 style=\"text-align: center;\"><\/h5>\n<h5 style=\"text-align: center;\"><strong>Informationen des Ausw\u00e4rtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland<br \/>\n<\/strong><\/h5>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Stand: M\u00e4rz 2015<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Slowakei ist ein relativ hoch industrialisiertes Land, insbesondere auch aufgrund umfassender Investitionen aus dem Ausland.. Der Anteil der Industrie, die stark exportorientiert ist, samt Baugewerbe betr\u00e4gt ca. 35 Prozent des Bruttoinlandsprodukts; \u00fcber 60 Prozent macht der Dienstleistungssektor aus, die Landwirtschaft ca. 2 Prozent.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der industrielle Schwerpunkt liegt in der breit gef\u00e4cherten Automobilbranche sowie in den Bereichen Elektronik, Metallbearbeitung und Maschinenbau und. Die gro\u00dfen ausl\u00e4ndischen Konzerne Volkswagen, PSA Peugeot\/Citro\u00ebn und Hyundai\/Kia spielen im slowakischen Fahrzeugbau eine f\u00fchrende Rolle. Die Produktion im Fahrzeugbau verzeichnete in den letzten Jahren Rekorde: 2012 bis 2014 wurden jeweils fast 1 Million neuer Automobile hergestellt; dies ist weltweit die h\u00f6chste Kfz-Produktion pro Kopf der Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Aktuelle wirtschaftliche Lage<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Wirtschaftswachstum im Jahr 2014 betrug 2,4 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr. Zur positiven Entwicklung der slowakischen Wirtschaft tr\u00e4gt insbesondere der Export in andere EU-Mitgliedstaaten bei. Hinzu kam 2014 auch eine zunehmende Inlandsnachfrage. Wichtige Faktoren zu ihrer Belebung sind derzeit die g\u00fcnstigen Darlehens- und Kreditzinsen, die zunehmende Besch\u00e4ftigungszahl und eine positive Entwicklung der Reall\u00f6hne.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Arbeitslosenquote f\u00fcr 2014 betrug 12,79 %. Sie ist im Vergleich zu 2013 (14,11 Prozent) gesunken; die Tendenz ist derzeit weiter fallend. Die Arbeitslosigkeit unter jungen Leuten (Altersgruppe der 15- bis 34-J\u00e4hrigen) liegt allerdings seit mehreren Jahren bei nahe 50 Prozent.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2014 betrug der durchschnittliche Verdienst 858 Euro brutto monatlich; die Inflationsrate lag bei -0,1 %. Die Reall\u00f6hne sind damit 2014 durchschnittlich \u00fcber 4 % gestiegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu den Priorit\u00e4ten der Regierung nach ihrem Amtsantritt 2012 geh\u00f6rte das Ziel, das j\u00e4hrliche Haushaltsdefizit unter 3 % des BIP zu senken. 2013 betrug es 2,6 Prozent; 2014 lag es nach vorl\u00e4ufigen Berechnungen bei 2,93 %.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Gesamt-Staatsverschuldung (in Relation zum BIP) war zwischen 2011 und 2013 deutlich angestiegen: von 43,3 Prozent auf 54,6 Prozent. Auch vor dem Hintergrund einer in der Verfassung verankerten \u201eSchuldenbremse\u201c hat die Regierung inzwischen Sparma\u00dfnahmen ergriffen, mit denen sie einem weiteren Anstieg der Gesamtverschuldung entgegen wirken konnte. 2014 betrug die Quote nach vorl\u00e4ufigen Berechnungen 54,1 %; f\u00fcr 2015 rechnet die Regierung mit 54,4 %.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr die laufende Legislaturperiode (voraussichtlich bis Fr\u00fchjahr 2016) hat die Regierung ein Paket von Sozial- und Wirtschaftsma\u00dfnahmen angek\u00fcndigt, deren Ziel die Erleichterung der wirtschaftlichen Lage von sozialschw\u00e4cheren Bev\u00f6lkerungsgruppen und jungen Familien, die Verbesserung des Unternehmensumfelds und die F\u00f6rderung von Unternehmen im Bereich Forschung- und Innovation ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Slowakei hat zum 1. Januar 2009 den Euro eingef\u00fchrt. Dieser Schritt wird von der Politik und der \u00d6ffentlichkeit ganz \u00fcberwiegend positiv bewertet. Die Gemeinschaftsw\u00e4hrung bew\u00e4hrte sich als wirkungsvolles Instrument, um die negativen Effekte der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise zu mindern. Au\u00dferdem half sie der Slowakei, ihre Attraktivit\u00e4t unter ausl\u00e4ndischen Investoren beizubehalten, die trotz der Krise in der Eurozone die Einf\u00fchrung der Gemeinschaftsw\u00e4hrung als einen wichtigen Standortvorteil bewerten.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Au\u00dfenhandel und ausl\u00e4ndische Direktinvestitionen<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr die slowakische Wirtschaft ist der Au\u00dfenhandel von zentraler Bedeutung. 2014 betrug das Gesamtvolumen des Exports 64,78 Mrd. Euro; die Zunahme gegen\u00fcber dem Vorjahr betrug 0,9 Prozent. Das Importvolumen erreichte 60,10 Mrd. Euro (plus 0,3 Prozent). \u00dcber 60 Prozent ihrer Importe bezieht die Slowakei aus anderen EU-Mitgliedstaaten. Der EU-Anteil an ihren Ausfuhren liegt mit \u00fcber 80 Prozent noch h\u00f6her. Bedeutendste Handelsg\u00fcter sowohl bei Ein- als auch bei Ausfuhren sind Maschinen und Maschinenanlagen, Fahrzeuge, Datenverarbeitungsger\u00e4te, Elektronik, Metallerzeugnisse und chemische Produkte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Deutschland ist seit Gr\u00fcndung der Slowakischen Republik der wichtigste Handelspartner der Slowakei und rangiert unter den Haupt-Herkunftsl\u00e4ndern ausl\u00e4ndischer Investitionen. 2013 betrug der bilaterale Handelsumsatz 22,85 Mrd. Euro. In der Slowakei sind sowohl gro\u00dfe deutsche Investoren (Volkswagen, T-Systems, Siemens, Continental, Evonik, RWE u.a.) als auch viele mittelst\u00e4ndische deutsche Unternehmen vertreten. Insgesamt sind \u00fcber 400 deutsche Unternehmen im Land t\u00e4tig und besch\u00e4ftigen ca. 100.000 Menschen.<\/p>\n<p>\u00a0<em><strong>Hinweis: <\/strong><\/em><em>Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelm\u00e4\u00dfig aktualisiert. Eine Gew\u00e4hr f\u00fcr die Richtigkeit und Vollst\u00e4ndigkeit der Angaben kann nicht \u00fcbernommen werden.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/DE\/Aussenpolitik\/Laender\/Laenderinfos\/Slowakei\/Wirtschaftsdatenblatt_node.html\" target=\"_blank\">Wirtschaftsdatenblatt<\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong>Quelle:<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/DE\/Aussenpolitik\/Laender\/Laenderinfos\/Slowakei\/Wirtschaft_node.html\" target=\"_blank\">Homepage des Ausw\u00e4rtigen Amtes<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausf\u00fchrliche Informationen zur Slowakei als Wirtschaftsstandort, zu Kooperationsm\u00f6glichkeiten, Rechtsinformationen und Ankn\u00fcpfungspunkten zwischen Deutschland und der Slowakei finden Sie auf den Internetseiten der Deutsch-Slowakische Industrie- und Handelskammer\/Slovensko-nemeck\u00e1 obchodn\u00e1 a priemyslen\u00e1 komora (www.dsihk.sk). 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